Nils
Langhans

Schriftsteller

Nils Langhans

Irgendwann kommt immer ein Meer

• BUCH

Sein Lachen, als er eingebuddelt im Ostseesand liegt. Das Sparguthaben, berechnet mit dem Aldi-Computer aus dem Sonderangebot. Teewurstbrötchen, am Vorabend für die Autofahrt geschmiert. Fingerflecke auf der Brille. Die minzgrüne Morphiummaschine.

Noch sechseinhalb Jahre nach seinem Tod ist der Vater anwesend: als Bilder in der Erinnerung des Erzählers. Als genetische Spur, in seinen Haaren, seiner Haut. Als warmes Gefühl. Aber manches verflüchtigt sich, wird unscharf, denn wir vergessen, und anderes haben wir nie gewusst. Was bleibt von einem Menschen nach seinem Tod? Was können wir konservieren, wenn wir von ihm erzählen? Wie schreiben wir selbst ihn fort?

In einer eindringlichen, poetischen Sprache beschwört der Erzähler in Langhans’ autofiktionalem Roman liebevoll den verstorbenen Vater, erzählt in Miniaturen von seinen Gesten, seinen Eigenheiten und von seinem Sterben. Schreibend füllt er eine Lücke, die dort klafft, wo der Vater war – in seinem Leben und in sich selbst.

Roman · Schöffling & Co., 2025 · 128 Seiten, gebunden · € 20,—
ISBN 978-3-69097-010-5

Pressestimmen zum Roman

• STIMMEN 

»Fragil und schonungslos zugleich – Langhans' Debüt ist eine literarische Operation am offenen Herzen.«

– Jens Ulrich Eckhard, Welt am Sonntag

»Ein ehrgeiziger und eigenwilliger Debütroman.«

– Carsten Hueck, Deutschlandfunk

»Als wäre dieses Buch aus Silberpapier.«

– Sophia Merwald, taz

»Ein bemerkenswertes Debüt«

– Andreas Wirthensohn, Die Furche

»Dem jungen Nils Langhans gelingt es, in seinem ersten Roman mit Worten über etwas zu schreiben, für das es keine Worte gibt.«

– Karoline Pilcz, buchkultur

»Bestürzend schön!«

– Thomas Neubacher-Riens, Frankfurter Neue Presse

»Nils Langhans hat eine seltene Sprache gefunden. Mit Anmut und Demut erzählt er von einem Sohn, der das Risiko des Sich-Erinnerns eingeht: Mit fünfzehn wollte der Erzähler seinen Vater retten. Zwei Jahrzehnte später schenkt er ihm ein menschliches Denkmal zum Abschied.«

– Senthuran Varatharajah

»Ein Roman, wie ich ihn noch nie gelesen habe. Die Sätze in diesem Text über Vater und Sohn sind wie seine Figuren: mal zart und durchschimmernd wie dünnes Porzellan, mal stark und schön wie Diamanten.«

– Dana Vowinckel

»Langhans schreibt ein Hohelied des Abschieds, so traurig wie schön.«

– Julia Franck

Nils Langhans

Nils Langhans

• ABOUT

© Barbara Dietl

Nils Langhans wurde 1990 in Velbert geboren und lebt in Berlin. Er war Finalist des 31. open mike, Stipendiat der Autor:innenwerkstatt Prosa des Literarischen Colloquium Berlin sowie des 24. Klagenfurter Literaturkurses und stand auf den Shortlists des Edit-Essaypreises und des Wortmeldungen-Förderpreises. Seine Prosa wurde unter anderem in den Literaturzeitschriften Mosaik, Narr und Sprache im technischen Zeitalter veröffentlicht, seine Lyrik im Jahrbuch der Lyrik. Sein erster Roman »Irgendwann kommt immer ein Meer« ist 2025 im Schöffling Verlag erschienen.

Als Gründer und Geschäftsführer der Strategieberatung KAUFMANN/LANGHANS berät er Start-ups, mittelständische Unternehmen und Konzerne. Zuvor war er unter anderem für die strategischen Kommunikationsberatungen Hering Schuppener, CNC sowie für den ehemaligen Obama-Berater Julius van de Laar tätig.

Er hat Kommunikations- und Politikwissenschaften in Münster, Berlin und Aix-en-Provence studiert, ist Alumnus der Studienstiftung des deutschen Volkes und Mitglied bei Mensa e. V..

• LESUNGEN

Aktuelle Termine

Nils Langhans bei Open Books im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 2025

17.09.2025 Berlin, Georg-Büchner-Buchladen


17.10.2025 Frankfurt, Open Books


16.10.2025 Flörsheim, Flörsheimer Buchhandlung


13.11.2025 Berlin, Buchhändlerkeller


22.11.2025 Rügen, Bergener Lesefest


24.01.2026 Königstein im Taunus, Salon Gegensätze


22.03.2026 Leipzig, Leipzig liest